Teil eines Werkes 
Sechster Theil (1831) Titus Andronicus
Entstehung
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Titus Andronicus.

S Dritte Szene. Einſamer plas im Walde. aron tritt auf.)

Aaron. Wer Witz hat, daͤchte wohl er fehle mir, Weil ich dies Geld hier unterm Baum vergrub, Von wo mir's niemals wieder auferſteht. So wiſſe denn, wer mich ſo albern wähnt, Daß dieſes Gold mir einen Anſchlag muͤnzt, Der, liſtig ausgefuͤhrt, gebaͤhren ſoll Ein recht ausbuͤndig wackres Bubenſtuͤck: o ruh' hier Gold, und ſtoͤre deren Ruhe, Die Gaben nehmen aus der Kaiſ'rin Truhe.

(Tamora kommt.)

Tam. Mein ſußer Aaron, was bekuͤmmert dich, Wenn alles rings von Froͤhlichkeit erklingt? Die Voͤgel ſingen hell aus jedem Buſch, Die Schlange ſonn't ſich, aufgerollt im Gruͤn, Die Lauber zittern in der kuͤhlen Luft, Und mahlen Schattengitter auf den Grund: In ihrem ſuͤßen Dunkel laß uns ruhn! Horch! Wiederhall's Geplander neckt die Hunde, Dem vollen Horn antwortend hellen Ruf,. Als toͤnt ein Doppel⸗ Jagen uns zugleich. Setz' dich, und horch dem froͤhlichen Gebell! Und nach verliebtem Kampf,(deß, wie man waͤhnt Der fluͤcht'ge Held und Dido einſt ſich freuten, Als ſie ein glucklicher Orcan geſcheucht, Und die verſchwieg'ne Hoͤhl' als Vorhang ſchirmte) Laß uns, verſchränkt Eins in des Andern Arm, Nach unſter Luſt des goldnen Schlafs uns freu'n, Weil Hund und Horn, und ſuͤßer Waldgeſang Uns einlull't wie der Amme Wiegenlied, Wenn ſie ihr holdes Kind in Schlummer ſingt. Aar. Fürſtin, wie Venus deinen Sinn beherrſcht, So iſt Saturn des meinigen Monarch. Was deutet ſonſt mein todtlich ſtarres Aug',