Coriolanus.
Tit. O! da iſt Marcius! Laßt uns ihn retten, oder mit ihm fallen. (Gefecht, alle dringen in die Stadt.)
Fuͤnfte Szene. (Römer kommen mit Beute.) 1. Roͤmer.
Das will ich mit nach Rom nehmen. 2. Roͤm. Und ich dies. 3. Roͤm. Hol's der Henker! ich hielt das fuͤr Silber. (Marcius und Ditus treten auf mit einem Trompeter). Warc. Seht dieſe Troͤdler, die die Stunden ſchaͤtzen Nach roſt'gen Drachmen. Kiſſen, blei'ne Loffel, Blechſtuͤckchen, Waͤmſer, die der Henker ſelbſt Verſcharrte mit dem Leichnam, ſtielt die Brut, Eh' noch die Schlacht zu Ende.— Haut ſie nieder!— Hoͤrt dort des Feldherrn Schlachtruf! Fort zu ihm! Dort kaͤmpft, den meine Seele haßt, Aufidius! Und mordet unſre Roͤmer. Drum, mein Titus, Nimm eine Anzahl Volks, die Stadt zu halten; Mit denen, die der Muth befeuert, eil ich Cominius beizuſtehn. Tit. Du bluteſt, edler Freund! Die Arbeit war zu ſchwer, ſie zu erneu'n In einem zweiten Gang. Marc. Herr, ruͤhmt mich nicht. Dies Werk hat kaum mich warm gemacht. Lebt wohl! Das Blut, das ich verzapft, iſt mehr Arznei Als mir gefaͤhrlich. Vor Aufidius ſo Tret' ich zum Kampf. Tit. Fortuna's holde Gottheit Sey jetzt in dich verliebt; ihr ſtarker Zauber Entwaffne deines Feindes Schwerdt. O Held! Dein Knappe ſey Gluckſeligkeit! Warc. Dir helfend, Wie ihrem theu'rſten Liebling. Lebe wohl!
.(geht ab.) Tit. Ruhmwuͤrd'ger Marcius!— Geh' du, blaſ' auf dem Marktplatz die Trompete,


