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Sz. 4. Coriolanus. 17
Vergiften euch; daß Ihr ein Abſcheu ſeyd, Eh noch geſehn, und gegen Windeshauch Euch anſteckt meilenweit! Ihr Gaͤnſeſeelen
In menſchlicher Geſtalt! Por Sclaven lauft ihr,
Die Affen ſchlagen wuͤrden? Hoͤll' und Pluto!
Wund ruͤcklings, Nacken roth, Geſichter bleich,
Vor Furcht und Fieberfroſt. Kehrt um! greift an!
Sonſt, bei des Himmels Blitz, laſſ' ich den Feind,
Und ſtuͤrz' auf Euch. Beſinnt Euch denn, voran!
Steht, und wir ſchlagen ſie zu ihren Weibern,
Wie ſie zu unſern Schanzen uns gefolgt!
(Ein neuer Angriff, Volsker und Römer kämpfen. Die Volsker flüchten in die Stadt, Marcius verfolgt ſie.)
Auf geht das Thor, nun zeigt Euch wackre Helfer! Fuͤr die Verfolger hat's das Gluck geoͤffnet, Nicht fuͤr die Fluͤcht'gen. Nach! und thut wie ich. (Er ſtürzt in die Stadt und das Thor wird hinter ihm ge⸗ ſchloſſen.) 1. Sold. Tolldreiſt! ich nicht— — 2. Sold. Noch ich. 3. Sold. Da ſeht! ſie haben Ihn eingeſperrt.
Alle. Nun gebt er drauf, das glaubt nur. Titus Lartius tritt auf). Tit. Was ward aus Marcius? Alle. Todt, Herr, ganz gewiß. 1. Sold. Den Flucht'gen folgt er auf den Ferſen nach, Und mit hinein; die, eh wir's uns verſahn, Schloſſen die Thore: Er iſt drin, allein Der ganzen Stadt zu trotzen. Tit. Edler Freund! Du, fuͤhlend kuͤhner als dein fuͤhllos Schwerdt, Feſiſtehend wenn dieß beugt, verloren biſt du, Marcius! Der reinſte Diamant, ſo groß wie du, Waͤr' nicht ein ſolch Juweß; du waͤrſt ein Krieger Nach Cato's Sinn, nicht wild und fuͤrchterlich In Streichen nur; nein, deinem grimmen Blick Und deiner Stimme donnergleichem Schmettern Erbebten deine Feind', als ob die Welt Im Fieber laͤg' und wankte.. (Marcius kommt zurück, blutenb, von den Feinden verfolgt). 1. Seht, Herr! 5 Sun
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