330 Viel Laͤrmen um Nichts. A. V.
Gotteswillen und treibt's nun ſchon ſo lange, und giebt nichts wieder, daß die Leute anfangen, hartherzig zu wer⸗ den, und nichts mehr um Gotteswillen geben wollen. von der Guͤte und verhoͤrt ihn auch uͤber dieſen unct. Leon. Hab' Dank fuͤr Deine Sorg' und brav Bemuͤhn.
Zolz. Eu'r Wohlgeboren reden wie ein recht ehrwuͤrdiger
und dankbarer junger Menſch, und ich preiſe Gott fuͤr Euch.
Leon. Da haſt Du fuͤr Deine Muͤhe.
Zolz. Gott ſegne dieſes fromme Haus.
Eeon. Geh', ich nehme Dir Deine Gefangenen ab und danke Dir.
Zolz. So reſignire ich Ew. Wohlgeboren einen infamen Spitzbuben, nebſt unterthaͤnigſter Bitte an Ew. Wohlge⸗ ren, ein Exempel an ſich zu ſtatuiren, Andern dergleichen zur Warnung. Gott behuͤte Ew. Wohigeboren, ich wuͤnſche Euch alles Gute, Gott geb' Euch gute Beßrung, ich er⸗ laube Ew. Wohlgeboren jetzt allerunterthaͤnigſt zu Hauſe zu gehn: und wenn ein froͤhliches Wiederſehn zu den er⸗ wuͤnſchten Dingen gehoͤrt, ſo wolle Gott es in ſeiner Gnade verhuͤten. Kommt Nachbar.(gehn ab.)
Leon. Nun bis auf morgen fruͤh, Ihr Herren, lebt
wohl. Ant. Lebt wohl, Ihr Herren, vergeßt uns nicht auf morgen. D. Pedro. Wir fehlen nicht Claud. Heut' Nacht wein“ ich um Hero. Pedro und Claudio ab.) Leon. Schafft dieſe fort: Jetzt frag' ich Margarethen, Wie ſie bekannt ward mit dem ſchlechten Menſchen.(b)
Zweyte Szene.
(Benedict und Margarethe, die ſich begegnen.)
Benedict⸗
Hort doch, liebſte Margarethe, macht Euch um mich ver⸗ dient, und verhelft mir zu einem Geſpräch mit Beatricen.
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