Sz. 5. Dritter Theil. 343
sunfte
(Getuͤmmel,„ Angriffe, vann c nczug. teit kommen Koͤnig Eduard, Clarence, Gloſter, von Truppen begleitet, mit Koͤnigin Margareth 3 Hyford und So m. er ſet als Gefangenen.
d. So hat nun der ginpbrer Zwiſt ein Mit Orford gleich zur Burg von Hammes fort, Somerſet den ſchuld'gen Kopf herunter. Geht, ſchafft ſie fort, ich will die zwey nicht hoͤren. opf. Ich will mit Worten nicht dir laͤſtig fallen. Som. Noch ich: mein Loos ertrag' ich in Geduld. (Orford und Somerſet werden mit Wache abgefuͤhrt.) marg. Wir ſcheiden traurig hier im Jammerthal, In Luſt vekeint das Paradies uns wieder. R. ed. Iſt ausgerufen, dem, der Eduard findet, Sey großer Lohn geſchenkt, und ihm ſein Leben? Gloſt. Man thats. und ſeht, da kommt der junge Eduard. (Soldaten kommen mit Prinz Eduard.) R d. Führt mir den Braven vor, laßt uns ihn hoͤren.— Ey, faͤngt ein Dorn ſo jung zu ſtechen an? Eduard, wie kannſt du mir dafuͤr genugthun, Daß du mein Volk empoͤrt haſt, Krieg gefuͤhrt, Und all das Unheil, das du mir geſtiftet?* Prinz. Sprich wie ein Unterthan, ehrſucht' ter York! Nimm an, mein Vater rede jetzt aus mir. Entſag' dem Thron, und knie du, wo ich ſtehe. Weil ich an dich dieſelben Worte richte, Worauf du, Frevler, Antwort willſt von mir. marg. Ach, wär' dein Vater doch ſo feſt geweſen! Gloſt. So haͤttet ihr den Weiberrock behalten, Und Lancaſtern die Hoſen nicht geſtohlen. Prinz. Aeſop mag wohl in Winternaͤchten ſateln, Hier paſſen ſeine groben Raͤthſel nicht. Gloſt. Beym Himmel, Brut, dafuͤr will ich dich plagen. marg. Du biſt geboren zu der Menſchen Plage. Gloſt. Schafft doch das loſe Maul von Weibe weg. Prinz. Nein, lieber ſtopft dem Bucklichten das Maul.


