338 Koͤnig Heinrich VI. A. V.
Mit dem Entſchluß, wo ich dich treffen mag,
(Und treffen werd' ich dich, wenn du dich ruͤhrſt) Fuͤr dein ſo frech Mißleiten dich zu plagen, Und ſo, hochmuͤth ger Warwick, trotz' ich dir, Und wend' erroͤthend mich dem Bruder zu.— Verzeih mir, Eduard, ich will's beſſer machen; Und, Richard, zuͤrne meinen Fehlern nicht: Ich will hinfort nicht unbeſtäͤndig ſeyn. R. Ed. Willkommen nun, und zehnmal mehr gelicbt Als haͤtt'ſt du niemals unſern Haß verdient. Gloſt. Willkommen, Clarence! Das iſt räderlich. warw. O Erzverräther, falſch und ungerecht. R. Ed. Nun, Warwick, willſt du aus der Stadt, 16 fechten? Sonſt fliegen bald die Stein' um deinen Kopf. warw. Oh, bin ich doch nicht eingeſperrt zur we Ich will nach Barnet unverzuglich fort, Und, Eduard, wenn du darfſt, die Schlacht dir bieten. R. Ed. Ja, Warwick, Eduard darf, und zieht voran.
Lords, in das Feld hinaust Sankt George und Sieg! Wn Marſch. Alle M
8 weyte 6 Fron mnns Ein Schlachtfeld beh Batnet.
(Getummel und Angriffe. Koͤnig Eduard bringt den verwun⸗ deten Warwick.)
R. d. So, lieg' du da; ſu du und uſe wu Denn Warwick war uns allen eine Scheuche. Run, Montague, ſitz feſt! Dich ſuch' ich auf, Und bringe dein Gebein ihm in den Kauf.(ath warw. Ach, wer iſt nah? Freund oder Feind, er komme⸗ Und ſage, wer geſiegt: York oder Warwick? Weswegen frag' ich! Mein zerſtuͤckter Leib, Mein Biut, mein krankes Herz, die Ohnmacht wt Daß ich den Leib der Erde laſſen muß, Und meinem Feind den Sieg durch meinen Fall. So weicht der Axt die Ceder, deren Arme Dem koͤniglichen Adler Schutz verliehn, In deren Schatten ſchlafend laß der Leu,


