Sz. 1. Dritter Theil. 32¹
„Dem falſchen Eduard, daß ihm Ludewig „Von Frankreich Masken will hinuͤberſenden,. „Zum Tanz mit ihm und ſeiner neuen Braut.“
R. Ed. Iſt er ſo bravt Eythalt mich wohl Wuzzié⸗ Doch was fagt Fraulein Bona zu der Heirath?
Bote. Dieß waren ihre ſanft unwill gen Worte: „Sag' ihm, in Hoffnung ſeiner bald'gen Wittwerſchaft „Trag' ich den Weidenkranz um ſeinetwillen.“
R. Ed. Ich tadle drum ſie nicht, ſie konnte wohl Nicht wen'ger ſagen; ſie verlor dabey. Was aber ſahte Heinrichs Eh'gemahl? Denn, wie ich hoͤrte, war ſie dort zugegen.
Bote.„Sag' ihm,“ ſprach ſie,„die Trau'r ſey abgethun, kriegeriſche Ruͤſtung leg' ich an.“
d. Es ſcheint, ſie will die Amazone. Won aber ſagte Warwick zu dem Hohn! Bote. Er, wider Eure Majeſtät entruͤſtet, als ſie all' entließ mich mit bentWeateuz Sag' ihm von mir, er habe mich gekränkt,
„Drum woll' ich ihn entkroͤnen, eh er's denkt.“
R. d. Ha! wagte der Verraͤther ſo zu freveln? Nun wohl, ich will mich ruͤſten, ſo gewarnt: Krieg ſolhn ſie haben, und den Hochmuth büßen. Doch ſag', iſt Warwick Freund mit Margarethen?
Bote. Ja, gnaͤd'ger Fuͤrſt; ſo innig iſt die Freundſchaft, Daß ſich ihr Prinz vermaͤhlt mit Warwicks Tochter.
Clar. Wohl mit der ältern; Elgrence will die juͤngſte. Lebt wohl nun, Bruder Koͤniſt ſitzt nur feſt,
Denn ich will fort zu Watwicks andrer Tochter, Damit ich, fehlt mir ſchon ein Königreich,
In der Vermaͤhlung euch nicht nachſtehn möge.—
Wer mich und Warwick liebt, der folge mir⸗ (Clarence ab, und Somerſet ſolg ihm nach)
Gloſt. Grſeit) Nicht ich, mein Sinn weit'res Zi Ich bleibe, Eduard nicht, der Krone nut zu kieb.
R. Ed. Clarence und Somerſet zum Warwick beyde! Doch bin ich auf das Aeußerſte gewaffnet, Und Eil' iſt noͤthig bey der großen Noth.— Pembroke und Stafford, geht, bringt Ranſchaft auf Zu S Dienſt, macht Zuruͤſtung zum i


