Teil eines Werkes 
Zweyter Theil (1825) König Heinrich der Fünfte
Entstehung
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30 Koͤnig Heinrich V. A. U. Sz 4. Nicht durch Gewaͤhrung aller Forderungen Den bittern Spott verſüßt, den ihr an ihn geſandt, Pird er zu heißer Rechenſchaft euch ziehn, Daß Frankreichs bauchige Gewoͤlb' und Hoͤhlen Euch ſchelten ſollen und den Spott zuruͤck In ſeiner Stuͤcke zweytem Hall euch geben. Danph. Sagt, wenn mein Vater freundlich Antwort giebt, Sey's wider meinen Willen, denn mir liegt Tn nichts als Zwiſt mit England! zu dem Ende, Als ſeiner eitlen Jugend angemeſſen, Sandt' ich ihm die Pariſer Baͤlle zu. Epet. Dafuͤr wird eu'r Pariſer Louvre zittern, Waͤr's auch Europa's hoher Oberhof. Und glaubt, ihr werdet einen Abſtand finden (Wie wir ſein Volk erſtaunt gefunden haben) PVon der Verheißung ſeiner juͤngern Tage Und denen, die er jetzt zu meiſtern weiß. Er wägt die Zeit jetzt auf ein Koͤrnchen ab, Was ihr in euren eignen Niederlagen. Erfahren ſollt, wenn ihr in Frankreich bleibt. R. Carl. Auf morgen ſollt ihr unſre Meynung wiſſen⸗ pet. Entlaßt uns eilig, daß nicht unſer Koͤnig Nach dem Verzug zu fragen ſelber komme, Denn Fuß hat er im Lande ſchon gefaßl. R. Carl. Ihr ſollt entlaſſen werden alſobald Mit einem billgen Antrag; eine Nacht Iſt nur ein Odemzug und kurze Friſt, ſim auf ſo wicht'ge Dinge zu erwiedern⸗