Teil eines Werkes 
Zweyter Theil (1825) König Heinrich der Fünfte
Entstehung
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26 Koͤnig Heinrich V. A. I

Burſch. Er ſagte einmal, der Teufel wuͤrde ihn noch wegen der Weibsbilder bekommen.

F. Zurt. Auf gewiſſe Weiſe handthierte er freilich mit Weibsbildern; aber da war er rheumatiſch und ſprach von der Hure von Babylon.

Burſch. Erinnert ihr euch nicht, wie er einen Floh auf Bardolphs Naſe ſitzen ſah, daß er ſagte, es wäre eine ſchwarze Seele, die im hoͤlliſchen Feuer brennte?

Bard. Nun, das Brennholz iſt zu Ende, das dieß Feuer unterhielt, das iſt der ganze Reichthum, den ich in ſeinem Dienſt erworben habe.

Wym. Sollen wir abziehn? Der Konig wird von

Southampton ſchon weg ſeyn⸗

piſt. Kommt, laßt uns fort. Mein Herz, gieb

mir die Lippen, Acht auf den Hausrath und mein fahrend Gut. Laß Sinne walten;echt und zahlt! ſo heißt's. Trau keinem: Ein Eid iſt Treu, und Treu und Glaube Waffeln, Pack an, das iſt der wahre Hund, mein Täubchen; Drum laß oayeto dir Rathgeber ſeyn. Geh, trockne deine Perlen. Waffenbruͤder, Laßt uns nach Frankreich! Wie Biutigel, Kinder, Zu ſaugen, ſaugen, recht das Blut zu ſaugen.

Burſch. Und das iſt eine ungeſunde Nahrung, wie ſie ſagen.

piſt. Ruͤhrt ihren ſanften Mund noch, und marſchirt.

Bard. Leb wohl, Wirthin!(kußt ſie.)

Nym. Ich kann nicht küſſen, und das iſt iſt der Hu⸗ mor davon, aber lebt wohl! 65

Piſt. Laß walten Hauswirthſchaft; halt feſt, gebiet' ich dir!

F. Zurt. Lebt wohl! Adieu! i

Vierte Szene. Frankreich. Ein Saal im Palaſt des Konigs.

(König Carl mit Gefolge, der Dauphin, Herzog von.

Burgund, der Connetable und Andere.) 6

k. Carl. So nahn die Engliſchen mit Heeretkraft, Und uͤber alle Sorgen liegt uns vb Zu unſrer Wehr uns koͤniglich zu ſtellen,