Teil eines Werkes 
Erster Theil (1825) König Johann
Entstehung
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314 Koͤnig Heinrich W. A. V.

B. Zeinr. Seht, hter kommt mein Johann von Lancaſter. Pr. Joh. Geſundheit, Friede, Gluͤck mit meinem Vater! R. Heinr. bringſt mir Gluͤck Frieden, Sohn Johann; Geſundheit, ach! die floh mit jungen Schwingen Den kahlen welken Stamm; bey deinem Anblick Stehn meine weltlichen Geſchaͤfte ſtill. Wo iſt Mylord von Warwick? Pr. Zeinr. Mylord von Warwick? R. Zeinr. Kommt irgend ein beſondrer Name zu Dem Zimmer, wo ich erſt in Ohnmacht fiel? Warw. Es heißt Jeruſalem, mein edier Herr. B. Zeinr. Gelobt ſey Gott! hier mußmein Leben enden. Vor vielen Jahren ward mirs prophezeit, Ich wuͤrde ſterben in Jeruſalem, Was faͤlſchlich ich vom heil'gen Lande nahm. Doch bringt mich zu der Kammer dort zu ruhn: In dem Jeruſalem ſtirbt Heinrich nun.(Alle ab.)

Fuͤnfter Aufzug Erſte Szene. Gloſterſhire. Ein Zimmer in Schaals Hauſe.

(Schaal, Falſtaff, Bardolph und Page treten auf.)

Schaal. Der Tauſond noch einmal! Herr, ihr ſollt heute Nacht nicht weg. He, David, ſag' ich!

Falſt. Ihr muͤßt mich entſchuldigen, Herr Robert Schaal.

Schaal. Ich will ench nicht entſchuldigen; ihr ſollt nicht entſchuldigt ſeyn;(Entſchuldigungen ſollen nicht zu⸗ gelaſſen werden; keine Entſchuldigung ſoll was gelten; ihr ſollt nicht entſchuldigt ſeyn. Nun, David!

(David kommt.)

Dav. Hier, Herr!

Schaal. David, David, David, laß mich ſehn, Da⸗ vid, laß mich ſehn, ja wahrhaftig: Wilhelm der Koch, den heiß mir herkommen. Sir John, ihr ſollt nicht eutſchuldigt ſeyn.

Dav. Ja, Herr, das wars: die Verhaftsbefehle hier