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herzigen Bericht der alten Chronik von Aqui⸗ tanien über ſein unglückliches Ende:„Und da die Franken matt waren und todtmüde, da fiel das zweite Treffen der Sarazenen auf ſie, dreißigtauſend an der Zahl; viele kamen um, andere flohen, alſo daß Roland, der tapfere Held, allein blieb auf der Wahlſtatt mit ſei⸗ nem Schildträger, und blutete aus mancher Wunde. Und ſchaute um ſich und ſah, daß er allein war und ohne Hülfe, und ſah ſein Ende nahen, denn ſein Blut floß aus zehen Wun⸗ den, lehnte ſich an einen Baum, hob ſein gu⸗ tes Schwert Durande, es auf einem Steine zu zerſchmettern, auf daß es nicht in die Hände der Feinde fiele, und zerſpaltete den Stein in der Mitte und das Schwert blieb ganz, und fiel von der Gewalt des Hiebes, denn er war matt, blickte ſchmerzlich auf ſein Schwert Du⸗ rande und auf die nahenden Feinde, befahl Gott ſeine Seele und gab den Geiſt auf. Da fiel auch ſein Schildträger in ſein Schwert, denn er wollte den Tod des guten Ritters nicht überleben.“— Der ehrwürdige Herr Adrian


