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folgte ſein eigenes Syſtem, oder vielmehr gar keines. Sein Vater trug ihm in ſeiner Weiſe die Geſchichte des Landes vor, immer mit be⸗ ſonderer Beziehung auf die ritterlichen Thaten ſeiner Vorfahren vder anderer Edlen von Poi⸗ ton und Frankreichs überhaupt. Dieſe Erzäh⸗ lungen erfüllten das empfängliche Gemüth des Knaben mit einem romantiſchen Schwunge, den er aber tief in ſeinem Innern verbarg. In der Einſamkeit, unter irgend einem dunkeln Gebüſche, ließ er dieſe großartigen Bilder, wie einzelne Scenen, an ſeiner Seele vor⸗ übergehen. Dann erſchien ihm Agathyrſes, wie er im grauen Alterthum mit ſeinen Scy⸗ then in das noch wüſte Land von Poiton ein⸗ wandert, dann die alten Könige Groſſarius und Leoſadius, ſofort die Thaten der Viſi⸗ gothen unter Theodorich, Fritiger und Athanulphus, und der Franken unter Clod⸗ wig, die Kriege Karl Martels und Karls des Großen. Vor allem zog ihn Rolands Heldentod im Thale von Ronceval an, und er las wiederholt mit tieſer Rührung den treu⸗


