verlaſſen?—„Geht Ihr auf die Jagd?„ fragte der Fremde, der Erörterung dieſes Ge⸗ genſtandes ſichtlich ausweichend.—„RNein, ich begleite meinen jungen Herrn zu St. Marcials heiliger Eiche. Seit ſie unſere Prieſter vertrie⸗ ben haben, müſſen wir den Troſt des lautern Wortes, gleich den erſten Chriſten, in der Wild⸗ niß ſuchen.“— Mit dieſen Worten nahm er ſeine Flinte auf und ging. Der Fremde ſah ihm ſchweigend nach, und in ſeinem Innern ſchienen widerſprechende Gefühle zu kämpfen. Auf dem rechten Ufer der Ranteſiſchen Sa⸗ vre, zwiſchen Cliſſon und Bruſſaye, erſtreckt ſich Meilen weit ein dicker dunkler Wald. Im geheimnißvollen Schatten dieſer weithin geſtreck⸗ ten Gehölze verſammelten ſich zur Zeit der Heiden die erſten Chriſten Aquitaniens, um aus dem Munde des heiligen Marcial die Lehren des göttlichen Erlöſers zu vernehmen. Zur Bekräftigung derſelben, weil die Herzen der Menſchen verſtockt ſind, hatte ihm der hei⸗ lige Petrus die Gabe der Wunder verliehen: einen geſegneten Stab, durch deſſen Berührung
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