Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

295

bet. Wer biſt du? fragte ihn nach einer Pauſe Barnabe. Wer ich bin? Einſt war ich ein gluͤcklicher Gatte und Vater, aber es iſt ſchon lange, lange her. Sie ſind wohl alle geſtorben und begraben, die mir ange⸗ hörten. Es war eine lange, lange dunkle Nacht, die ich da unten lebendig im Grabe ſaß. Als ſie mich hinunterſtießen, waren mei⸗ ne Haare ſchwarz; ſeht zu, ob ſie inzwiſchen weiß geworden ſind, denn ſeitdem habe ich kein Licht wieder erblickt. Ein Schrei des Entſetzens durchflog die ganze Verſammlung und da und dort vernahm man lautes Schluch⸗ zen. Bin ich denn wirklich ſo alt gewor⸗ den? fragte der Greis mit Schreckenz aber es muß wohl ſeyn, fügte er ſeufzend hinzu, denn es däucht mich eine Ewigkeit, ſeit ich das Licht der Sonne zum letztenmal erblickte. ziber wie heißt du denn? fragte ihn einer der Anweſenden. Faſt habe ich den Namen ver⸗ geſſen, den ich führte, als ich noch unter Menſchen wohnte. Pierre Rivand nann⸗