Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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tert mich nicht, laßt mich nicht lange dulden, denn ich habe nur noch einen Hauch des Le⸗ bens in mir, den ich euch hingebe mit Freu⸗ den. Du biſt frei, du biſt frei! riefen ihm hundert Stimmen zumal zu. Frei! ſtöhnte der alte Mann aus tiefer Bruſt, frei! wieder⸗ holte er und ſchuͤttelte ungläubig das Haupt. Keiner kehrt wieder aus der Höhle des Tie⸗ gers, fügte er hinzu und verſank in dumpfes Hinbrüten. Das Schloß iſt genommen, rie⸗ fen mehrere Stimmen zumal, die Kerker ſind geöffnet. Das Schloß genommen! wieder⸗ holte der Greis und gab ſich Mühe, ſeine Ge⸗ danken zu ſammeln. Iſt denn Krieg in dieſem Lande? Die Proteſtanten, die Proteſtanten haben es genommen. Proteſtanten! ſprach der Alte mechaniſch nach. Sind ſie denn unter den Waffen? Ja! rief Barnabas ſiegtrun⸗ ken, und der Herr hat ihre Feinde in ihre Hände gegeben. Ein matter Strahl der Freude leuchtete aus den Augen des alten Mannes; er faltete ſeine Hände zu ſtillem Ge⸗