Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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7 die böſen Geiſter des Abgrunds ſeine verdamm⸗ te Seele mit ſich hinunter führen in die Tiefe. — Weib, du biſt fürchterlich in deinem Grimm. Biſt denn du ſchuldlos, daß du ſo trotzig die Rache des Himmels hrabrufſt auf ſein ſchul⸗ diges Haupt? fragte Roland in zermalmen⸗ dem Tone.— Da ſank die hoch aufgerichte⸗ te Geſtalt plötzlich zuſammen und ein tiefer Seufzer entſtieg ihrer Bruſt. Demüthig beug⸗ te das Weib ihr Haupt zur Erde und kein antwortender Laut entfuhr ihrem Munde. Mitleidig blickte Roland auf ſie herab und ſprach dann ſanfter: Du haſt gefehlt und ſchwer gebüßt, darum verzeihen dir die Menſchen und der Himmel wird dir gnädig ſeyn. Jenen Mann oaber ereilt ſein Geſchick mitten im Ue⸗ bermuth ſeines Herzens— er iſt der Neme⸗ ſis verfallen. Doch nicht von deiner ſchul⸗ digen Hand ſoll ihn die Rache treffen— ſein Schickſal ſteht über den Sternen geſchrieben. Mein iſt die Rache, ſpricht der Herr. Weib, laß den Himmel walten, wie ich ſelbſt thne.