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Faith begangen, sei ihnen abgenommen, seit sie für das Kind eine Beschüßerin wie Sir Charles Fourreau's Gattin gefunden hatte.
Lady Bell war eines von jenen edlen Wesen, die nie eine Sache nur halb thun. Viele in ihrer Stellung würden schon ungemein großmüthig zu handeln geglaubt haben, wenn sie Rosa die Einschmuggelung des Kindes auf das Schiff verziehen hätten; aber sie that noch mehr. Sie beschloß die Kleine zu beschüzen, und begann schon am nämlichen Tag unter dem Beistand ihrer Dienerin für sie eine kleine Garderobe anzufertigen, indem sie einige von ihren Kleidern zertrennte, um sie für Lillian zurecht zu machen. Nachdem dieses Geschäft beendigt war, wurde das Kind wieder beschieden.
Die Lady freute sich schon zum Voraus über das Entzücken, das die Kleine äußern würde, wenn sie zum ersten Mal, wie sie meinte, sich in einem seidenen Kleidchen sähe; aber zu ihrem Erstaunen zeigte Lillian nicht die mindeste Ueberraschung. Sie füßte die gnädige Frau und dankte ihr, äußerte aber weder Verwunderung noch Freude über ihren neuen Anzug.
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Man sollte meinen, sie sei ihr ganzes Leben über an seidene Kleider gewöhnt gewesen," dachte Lady Bell. ,, Freust Du Dich nicht über Dein neues Kleidchen?" fügte sie laut bei.
Ich freue mich, daß ich wieder bei Ihnen bin," lautete die Antwort.
,, Kann dies Schlauheit sein," dachte die Geberin, ,, oder hat sie's Jemand eingelernt?"
Rosa las den Zweifel in der Seele ihrer Gebie


