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daß sein Bruder das Weib verleitet hatte, das Silbergeschirr in die Truhe ihres Mannes zu stecken und ihn an den Galgen zu liefern. Nachgerade meinte er doch, daß es unklug sei, sich in die Hände von zwei so entschiedenen Personen zu geben. So viel war klar, daß sie sich kein so großes Bedenken daraus machten, irgend Jemand, der ihr Interesse oder ihre Sicherheit bedrohte, aus dem Weg zu räumen.
Vielleicht hatte er Recht. Die Zeit wird lehren, ob es der Fall war oder nicht.
Unsere Leser fragen ohne Zweifel, was Mr. Andrew Siler zu einer so außerordentlichen Vertraulichkeit veranlassen mochte, die, wie er sich selbst sagen mußte, nur den Argwohn seines Bruders zu wecken geeignet war. Ein wenig Nachdenken wird ihnen seine Gründe klar machen.
Mike war von Natur ein böswilliger, spöttischer Bursche, von dem sich erwarten ließ, daß er sich allerlei spizige und mißliebige Anspielungen auf die Haushälterin erlauben und Winke hinwerfen werde, die natürlich Gefühle von Haß und von Unruhe nach sich ziehen, folglich sie auch geneigt machen mußten, in jedem Plan gegen den brüderlichen Gast ihn zu unterstüßen, denn Margareth vergab selten eine Be: leidigung.
Er hatte nicht Unrecht in seiner Berechnung.
Als Andrew zum ersten Mal ihr seine Absichten auf Mike andeutete, wollte sie durchaus nichts mit der Sache zu schaffen haben, die sie, wie sie sagte, nichts anging. Der Mann habe ihr nie etwas zu Leide gethan. Siler lächelte. Die Sache sollte bald


