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anders kommen. Eines Morgens suchte ihn die Haushälterin in dem getäferten Zimmer auf, das von allen Dienstboten sie allein zu betreten sich erlauben durfte. Ihre Züge waren ungewöhnlich bleich, aber die tiefliegenden schwarzen Augen loderten von einer wilden, unheimlichen Glut.
,, Was gibt's, Margareth?" fragte der Steward. " Ich bin beschimpft worden," versetzte das Weib. Mr. Siler zuckte die Achseln.
"
Von Eurem Bruder."
Der Gentleman hatte sich dies gedacht.
Und Ihr seid Schuld daran." " Ich?" entgegnete Andrew.
Ihr seid nicht bei Trost. Welches Interesse hätte ich dabei, Mike gegen Euch zu verheßen?"
,, Wer anders könnte ihm meine Geschichte erzählt haben?" fragte die Haushälterin, ihre flammenden Augen auf ihn heftend.
,, Der nächste beste Dorfbewohner, den er darum befragte," antwortete der Steward. ,, Eure wüthende Eifersucht gegen Euren Mann und Eure Racheandrohungen sind wohl bekannt. Von den alten Dienern auf dem Gut ist jeder des festen Glaubens, Ihr habet die Beweise eines Verbrechens, das nicht begangen wurde, an die Stelle gelegt, wo die Gerichtsdiener sie fanden. Daß man allgemein diese Meinung von Euch hegt, müßt Ihr aus der Art bemerkt haben, wie Euch die Bewohner von St. Faith aus dem Weg gehen."
Das Weib rang die Hände und ächzte bei der Erinnerung an ihre Rolle bei dem schrecklichen Drama.


