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urfunde aufseßen ich weiß dies aus seinem eigenen Mund aber Mr. Silex trat dazwischen und vergab das Anwesen an Heinz Turner, der ihm für sein Vorwort die Hand geschmiert hatte."
Die ganze Gesellschaft drückte ihren Unwillen aus und man erging sich in allerlei Vermuthungen über die wahrscheinlichen Ursachen, warum der alte Mann einen so unbegrenzten Einfluß auf einen von Natur so eigensinnigen und gewaltthätigen Geist übte, wie der ihres Grundherrn war. Man rieth auf Dieses und Jenes; doch waren Alle darin einverstanden, daß nichts Gutes dahinter stecken könne und daß der Steward über seinen Herrn eine Gewalt besige, welcher der Letztere nicht zu trozen wage.
,, Er ist ein schlimmer Mann," rief Einer aus der Gesellschaft, sein Aleglas an die Lippen führend. " Ich trinke auf den Untergang des Steward Mr. Siler."
Der Trintspruch fand lauten Beifall und es wurde unter allgemeinem Gelächter darauf angestoßen. Der Lärm hatte sich noch nicht gelegt, als die Thüre des Gaststübchens aufging, und ein in einen großen Ueberrock gehüllter Mann eintrat, welcher mit dem Gegenstand ihrer Unterhaltung eine so sprechende Aehnlichkeit hatte, daß man ihn Anfangs für den Steward selbst hielt.
Wenn man von dem Teufel spricht und so weiter," flüsterte der Wirth, der am spätesten seinen Irrthum einsah.
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Er ist's nicht.".
,, Sieht ihm nur sehr ähnlich."
So lauteten die Bemerkungen seiner Freunde.


