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den vorgelesen. Troß seiner Bemühungen und angestrengten Nachforschungen war es ihm nicht gelungen, Kunde von Lilly zu erhalten; aber das Mittel hatte angeschlagen, indem sein Geist wieder die gehörige Fassung gewonnen zu haben schien.
Seinem Versprechen getreu traf der Reisende mit dem letzten Tage seines Urlaubs im Dorf wieder ein, und wir brauchen nicht zu bemerken, daß er von den einfachen Bewohnern, die mit erhöhter Achtung zu ihm aufblidten, seit er fremde Plätze gesehen hatte, mit aller Wärme bewillkommt wurde. Sie fonnten es nicht satt werden, seinen Erzählungen von London, von der großmächtigen St. Paulskirche, von dem Straßenverkehr und der Menge der Fuhrwerke zuzuhören. Freilich deutete auch mehr als einer schlau an, daß Simon wohl von dem Privilegium der Reisenden Gebrauch mache, wenn er versicherte, die bemeldete Kirche habe so viel Steine, daß man davon sechs solche Herrenhäuser, als das des Sir Norman Boothroyd, oder eine Mauer um den ganzen Meldownpart bauen tönnte.
Es fiel in die Augen, daß die Reise Simon Gee trefflich bekommen war. Sie hatte ihn aus jenem stillbrütenden Grame gewedt, der, weil nachhaltiger, weit mehr Gefahr drohte, als eine fräftige Aufregung oder eine wilde Verzweiflung, und nachdem der alte Mann sich zwei oder drei Tage über seine Reiseerlebnisse ausgeplaudert, lenkte er wieder in den ruhigen Gang des gewöhnlichen Lebens ein und der Webstuhl that aufs Neue seine Schuldigkeit. Mit andern Worten, der Weber suchte die verlorene Zeit wieder einzubringen, indem er den ganzen Tag un


