Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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ganzen, anſehnlichen Brautſchatz in Juwelen umgeſetzt und der gute Mann hatte bey allen Gelegenheiten noch reichlich hinzugethan, ſo, daß allerdings jeder kundige Beſchauende in Erſtaunen geſetzt ward und daß Nie⸗ mand eine ſo aͤuſſerſt verſtaͤndige und anſtaͤndige Alli⸗ ance des hohen Hauſes mißbilligen konnte. Nun das Bischen Ausſteuer dazu, was Mutter Natur reichlich geſpendet hatte und die ganze hohe Nachbarſchaft ge⸗ ſtand, daß man noch nie drey ſchoͤnere junge Paare an einem Tage zugleich geſehen habe.

Am Abende begann der Tanz, es fand ſich ein vier⸗ tes Paar zur Francaiſe, welche die Barnekows der gun ten Duͤpaty zu danken hatten und welche, damals in Deutſchland wenig bekannt, Mathilde und die beyden Maͤnner zu lernen ſich hatten bequemen muͤſſen und alle Converſation ſtockte und alle Charten wurden nie⸗

ddeergelegt. Das fremde Paar war ein Gegenſtuͤck zu Carl,

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der mit Sophien tanzte, Freyburg aber und der Graf

nebſt Mathilden und Paulinen bildeten wechſelſeitig das andere Gegenſtuͤck und es iſt wahr, man konnte nichts Schoͤneres ſehen, beſonders waren Sophie und ihr Bruder immer mehr in Luͤften wie auf der Erde und mit einer Sicherheit und Grazie die Nichts zu wuͤn⸗ ſchen uͤbrig lieſen. Denn, Vater Goethens Hauptbedin⸗ gung war dabey redlich erfuͤllt: es ward den Taͤnzern