Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſich, als Alles beendigt war, noch ein groſſer Ge⸗ winn.Wenn Ihr zuruͤckkehrt, ſagte ſie,will ich bitten, Euch ſauber zu machen und zum Tanze zu bereiten, ich muß mit Dir, Carl, allein und auch mit den beyden Rieſen da eine Allemande tanzen! und dabey ein Déjeuner à la Fourchette! und dann ruͤſten wir uns, die hohen Gaͤſte zu empfangen, und dann zu Tiſche und dann, o, Schreckniß! Converſation und Charten! Und dann ihr meine lieben, langentbehr⸗ ten: Cotillon und Perigordine!, biß in die ſinkende Nacht le⸗

Ihr Wille geſchah und waͤhrend die Maͤnner ab⸗ weſend waren, verſah unſere Sophie, die bereits ſich von Allem hatte unterrichten und alle Schluͤſſel ſich hatte uͤbergeben laſſen, Haushofmeiſters Dienſte, in ſo ferne ſie nicht dem Caſtellan uͤbertragen waren, und immer waren ihr die Schweſtern zur Seite und immer trippelten die lieben Muͤtter dazwiſchen und immer mußte die Graͤfin Mutter vernehmen, wie man dies oder Jenes in Hamburg zu halten pflege.

Die Maͤnner kamen und von den Pferden ging es an den Tanz und redlich mußte das Mittageſſen verdient werden. Dann ward die Haupttoilette gemacht und eine uͤbertriebene Pracht ward ſichtbar. Denn Mama Barnekow hatte, ſo wie ihr lieber Mann zu groſſem Vermoͤgen gelangt war, nach und nach ihren