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trat bald, in ein, eben nicht abſchrekkendes, aber, nach muͤtterlicher Verordnung, mit Bruͤſſeler Spitzen uͤber⸗ ladenes Negligee veihüllte in die Ehüre des Schlaf⸗ zimmers.
—„Herr Graf,“ rief ſie,„ Hochgehoenen, Unmnitret barer, Gemal, Gatte, Papa, Vaͤterchen!”“— und immer lauter, ſo, daß der arme, zwiefach verletzte Mann endlich erwachen mußte.
„Kannſt Du das verantworten?“ rief er.
„Glaubſt Du,“ antwortete ſie, vich werde mir von den Andern den erſten Seegen der Eltern weg⸗ ſchnappen laſſen?— Sie wachen ſchon laͤngſt und ru⸗ hen nur noch, wie alte Leute pflegen und nun nur raſch aufgeſtanden! Der Keſſel ſingt ſchon und wartet auf ſeinen jungen Herrn und ich brenne vor Verlangen mich zum erſten Male mit Dir in traulicher, ehelicher Einſamkeit am Kaffeetiſche zu ſehen!— Wird doch eine Zeit kommen, wo der alte Graf, Ferdinand Duͤren⸗ Morgens, in groſſer Ruhe, einſam ſeinen Kaffee trinkt, den ihm ſein Kammerdiener bringt, und wo die alte
Graͤfin Sophie, ſeine Gemalin, einſam in ihrem Zim⸗ mer ihren Kaffee von einer Tochter oder Enkelin ſich
bereiten laͤßt, ohne von ihrem Manne das ſchoͤne Wort zu hoͤren: kannſt Du das verantworten!— Und nun
komm nur und eile! Fuͤnf Minuten Zeit haſt Du, mehr nicht! Herr und Frau muͤſſen immer die Erſten


