Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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deutung auf die Unmoͤglichkeit daß, wenn ſie ſchwiegen irgend Jemand das Geringſte erfahren werde, ſo war nicht zu befuͤrchten daß davon haͤtte geredet werden koͤn⸗ nen, beſonders, da waͤhrend der kurzen Dauer der Kata⸗ ſtrophe zufaͤllig kein Dritter Zeuge des Auftrittes ge⸗ worden war, und da der Poſtillion jezt vom Grafen die, bereits vorlaͤngſt erbetene Anſtellung als reitender Jaͤger, unter gleicher Bedingung ſtrenger Verſchwiegen⸗ heit, erhalten hatte.

Dies theilte der Graf der Familie mit, indem er zugleich, mit edler, liebenswuͤrdiger Beſcheidenheit, dieſer nothwendigen Maaßregeln, welche, nur im erſten Au⸗ genblikke der Ruͤckkehr angewandt, wuͤrkſam ſeyn konnten, als der nothwendigen Folgen ſeiner ſchweren Verſchul⸗ dungen erwaͤhnte, um zu beweiſen, daß er Nichts ver⸗ ſaͤume ſie nach Vermoͤgen auszugleichen; eine Vorſicht und Wahl, welche ihm zwar die Familie, nicht aber ſein Gegner, in Rechnung brachte, der lieber in Schran⸗ ken und vor ganz Deutſchland mit ihm gekaͤmpft haͤtte. Ueberhaupt aber ſagte der Freyherr,wenn wir unter einander einig ſind, moͤgen doch dann die Leute reden was ſie wollen! Einigkeit in Familien, meine Herr⸗ ſchaften, iſt eine groſſe, eine unſchaͤzbare Sache! Das Hauptreſultat der Beredung aber war der Beſchluß: alle drey Hochzeiten an einem Tage zu feyern.«