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kein Unterſchieben, kein Einſchleichen, keine Taͤuſchung der eignen Aeltern zur Sprache kommt, ſondern daß es hoͤchſtens heiſſen kann:„Die Duͤrens muͤſſen einen beſondern Grund gehabt haben, den Schwiegerſohn nicht ſofort als Adoptiv⸗Sohn des alten Freyburg,— wie meine Goͤttin mich zu nennen beliebt,— aufzufuͤhren!
„Da haſt du deine Lection, mein Kind!„rief der Vater.—
„Wie wenig kennen Sie ihn!« erwiederte ſie, „nun moͤgte er gerne, daß ich geruͤhrt, erſchuͤttert, zer⸗ knickt waͤre, verlegen, leutſelig und hingebend und daß ich um Verzeihung baͤte, allein daran iſt nun bey mir nicht zu denken, wenn man es ſo anfaͤngt!
Aber wir kommen von der Hauptſache ab, we⸗ gen der Schickſale die da uͤber meinen Bruder verhaͤngt ſind!— Es lieſſe ſich noch wohl ein anderer Ausweg finden, aber es waͤre Suͤnde dem guten Freyherrn die Freude zu verderben, meinen unnachahmlichen lieben Bruder ſeinen Sohn nennen zu koͤnnen!— Ich wuͤrde ihm das ſonſt ſtillſchweigend gegoͤnnt haben, Nun aber rüͤhre ich ihm Bitteres darunter und rede! Und das iſt fuͤr den:„alten Freyburg⸗ und fuͤr den Verweis den mir das zugezogen hat, und unverdient! Denn,“ ſezte ſie, mit affectirter Sentimentalitaͤt hinzu:„nie war ich liebenswuͤrdiger als da ich, kindlich unbefangen, mein eigenes Innerſtes dort in der Laube ausſprach i*


