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umgegend die ſeit ſo lange beſtehende Verabredung, oder die Verlobung des jungen Freyburg mit der Tochter des Hauſes, kannte.— Denn, in Hinſicht der Bewachung mußte man nun ſchon die Leute reden laſſen,— es blieb in ihren Augen ein Zank, ein Mißverſtaͤndniß, die jetzt beſeitiget waren, die ein gedoppeltes, ehrenvol⸗ les Band als nichtig erſcheinen machte, die jedem Drit⸗ ten, in Hinſicht auf ihre Entſtehung und auf ihren Character, ein ewiges Naͤthſel bleiben mußte, ſelbſt wenn er uͤberhaupt an ihren jemaligen Beſtand glau⸗ ben wollte..
„»Meine Goͤttin,“ ſagte endlich der Freyhetr⸗ „wird wohl, wieder am Ende Recht behalten und ich werde den jungen Herrn, mit ſeiner und der lieben Aeltern guͤtiger Erlaubniß, denn doch wohl mir,— wie ſagte ſie nur?— mir anheften, anmnageln— uſurpiren muͤſſen!— Denn dann weiß allerdings Nie⸗ mand welchen meiner beyden Soͤhne wir gemeint haben und ſollte Jemand fruͤher von einem einzigen Sohne haben reden hoͤren, ſo iſt das Schlimmſte was die Leute ſagen koͤnnen, entweder: man hat uns fruͤher abſichtlich die Wahrheit verhehlt,— oder,— die Nei⸗ gungen der jungen Leute haben anders entſchirben. als die Aeltern beabſichtigt hatten!e
Eben das wuͤrde man freilich, wenn die Sache ſo bliebe, auch ſagen, nur mit dem Unterſchiede, daß dann


