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erfahren und ſollſt, wills Götko Dich oben drein herz⸗ lich freuen!“ 5
„Nun,“ ſagte der Graf mit unglaͤubiger Miene, „darauf bin ich neugierig und hier haſt Du mein Wort!e⸗
„Wohlan,“ erwiederte der Freyherr,„und hier haſt Du den Vater!«
„Es iſt nicht Anders! Mein terther Herr Graf,“ ſagte der Senator.„Die unartigen Soͤhne haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, wir beyden Alten ſind unſchuldig und wenn Sie erſt wiſſen wie Alles einander gefolgt iſt, werden Sie uns nicht ta⸗ deln, indeſſen bin ich weit entfernt das Wort, das Sie meinem Freunde gaben, fuͤr mich geltend zu ma⸗ chen, mißfaͤllt Ihnen die Verbindung, ſo trete ich be⸗ ſcheiden zuruͤck und mein Sohn wird ſich troͤſten muͤſ⸗ ſen, ſo gut er kann. Vor allen Dingen aber und ehe ich irgend eine Antwort darauf erwarten kann, iſt es mir Pfiicht Sie mit wenigen Worten außzuklaͤren.
Der Sohn meines Freundes und die Graͤfin Toch⸗ ter konnten ſich nicht zu einander finden, am Wenig⸗ ſten da er meine aͤlteſte Tochter, eben wie die Graͤfin meinen Sohn, lieb gewonnen hatte, obgleich, ohne ſich gegen einander zu erklaͤren: da reiſet mein Sohn— und,— wie Sie gewiß uͤberzeugt ſind⸗ ohne unſer Wiſſen,— als Baron Freyburg hierher und ſchiebt ſich in jeder Hinſicht an ſeines Freundes Stelle. Wir wuͤrden⸗


