Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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Gruͤnewald,e ſagte er:(es war⸗ nebenbey bemerkt, der juͤngſte Sohn des alten, wohlbekannten, Goͤkingſchen Gruͤnewald, und war mit dem Vater nach Siam ge⸗ weſen) ³)ich glaube Du biſt ein ehrlicher Kerl, ein tuͤchtiger Kerl biſt Du, das weiß ich, wirſt Du mir treu ſeyn? mich nicht verlaſſen? es gilt mein Alles, mein Leben und mehr als das, meine Ehre und meinen beſten Freund!

Der hier war? ſagte Gruͤnewald,das ſollte mir leid thun, es war ein charmanter Herr!

Ja, Gruͤnewald er ſitzt feſt und wir muͤſſen ihn heraus hauen! wirſt Du mir redlich helfen? ich gebe dir fuͤr Dein ganzes Leben Haus und Hof und was zum Leben gehoͤrt, wenn Du mir den Freund retten hilfſt

Wenn ich nur erſt ein wenig beſſer von der Sache Beſcheid wuͤßte, ſo wuͤrde ſich Alles wohl machen laſ⸗ ſen, aber, daß ich's ſagen darf, der Herr Baron ſind gar zu ſehr alterirt, wenn Sie es ſo beſchlieſſen und wir redeten Morgen daruͤber!

Hier iſt kein Saͤumen, Gruͤnewald, erzaͤhlen kann ich nicht, da iſt der ganze Brief, lies und lies laut, ich habe ohnehin nur die Haͤlfte geleſen und Du weißt ja mit der Feder beſcheid.

Gruͤnewald las und als er vollendet hatte, ſagte er: wenn der Herr Baron mir den Brief auf eine halbe