Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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Bruder ſehr, ohne kaum mehr als die Denkbarkeit der Anſichten die ihn geleitet hatten, zu ſeinem Beßten geltend werden zu laſſen und ſagte dann: ſie wuͤrde fuͤrchten, den Fluch der bevorſtehenden ſchrecklichen Kataſtrophe zu theilen, haͤtte ſie nicht noch dies Lezte verſuchen wollen, endlich ſagte ſie:ohne eine Entſcheidung ſich anzumaaſſen,

ſcheine ihr ſchriftlich hier Nichts bewuͤrkt werden zu

koͤnnen, da ſie feſt uͤberzeugt ſey, daß nur Seine perſoͤn⸗ liche Anweſenheit irgend Etwas wirken koͤnne, wenn, wegen Kuͤrze der Zeit und wegen des unſeligen, von ihr in ſeiner ganzen Nichtigkeit und Verderblichkeit er⸗ kannten Unterſchiedes der Staͤnde, nicht auch dies un⸗

moͤglich oder erfolglos ſeyn duͤrfte.⸗⸗

Das ſchrieb ſie am 5ten Junius und der Brief ging an eben dem Tage, von heiſſen Thraͤnen und Ge⸗ beten des guten Maͤdchens, wie von unſeren beßten Wuͤnſchen begleitet, nach Hamburg ab.

An eben dieſem Tage Abends langte die recom⸗ mandirte Eſtafette in dem Verſtekke unſers guten Frey⸗ burg zu Waldheim an. Der erſte Gedanke der ihm

kam, war der unverzuͤglich Alles was ihm folgen wolle

oder muͤſſe aufzubieten, mit Extrapferden ſich und ſeine Helfer nach Duͤren zu ſchaffen und mit der Schaͤrfe des Schwerdtes dort biß zum Herzen des jungen Grafen ſich den Weg zu bahnen und auf der Stelle ward ſeim treuer Jaͤger herbeſchieden. 4