Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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Ich habe Sie aufgeſucht, ſagte er indeſſen mit aller denkbaren Artigkeit obgleich nicht ohne ſichtbaren Zwang, um zu erfahren auf welche Weiſe ich etwa die Kraͤnkung gut machen koͤnnte, die ich Ihnen zu berei⸗ ten hingeriſſen ward. Sie wuͤrden mich ſehr verbinden, wenn Sie mir die Moglichkeit dazu zeigen wollten!«

Jener, dieſe Stimmung ſeines Feindes wohl be⸗ merkend, erwiederte:mir muß dieſe Frage ſehr auf⸗ fallen, uͤbrigens ſind mir Wahrheit und Offenheit in ſo hohem Grade Beduͤrfniß, daß ich ihnen auch jetzt nur zu gerne huldigte, wuͤßte ich nur, daß ſie ihnen eben ſo angenehm ſeyn wuͤrden le⸗

Nathilde ſah mit ſteigender Sorge das Geſpraͤch dieſe Wendung nehmen und der Graf, das Aergſte nicht ahndend, ſagte: vich bitte darum le⸗

Nun denn, erwiederte Jener, Sie haben mich ei⸗ nen Abentheurer, einen Beutelſchneider genannt, zu ſchlecht fuͤr einen ehrlichen Zweykampf, Sie haben mir geſagt, ich koͤnne nichts Beſſeres thun als auf dem Anger mir eine Kugel durch den Kopf jagen. Sollten Sie nun nicht vorziehen mich, ſobald es nur thun⸗ lich werden will, durch einen Ihrer Schergen meucheln zu laſſen, ſo gebe ich Ihnen jenen Rath wohlmeinend zuruͤck, denn ſo lange ich lebe, koͤnnen Sie ſicher ſeyn, daß nur Mordgedanken mich fuͤllen und daß ich nicht eher ruhen werde, biß ich die, ſchonungslos von Ihnen

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