Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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dem belaubten Wege, der vom Stalle ab in den Haupk⸗ weg einbog, raſch hervorbrachen und Jenem folgten, welches zu hindern es nun allerdings zu ſpaͤt war, waͤhrend unſern Freund am Meiſten verdroß, daß Jo⸗ ſeph nun das treffliche Pferd ritt, welches ihm bis jetzt

immer vorgefuͤhrt worden war.

Barnekow ritt auf dem Wege, auf welchem ihm Rettung kommen ſollte, bis an die wohlbekannte Wald⸗ ekke, er ſah bald einen Schlupfwinkel rechts im Holze, 4 hielt ſich aber immer mitten auf der Straſſe, ſo, daß gar kein Verdacht entſtehen konnte und uͤberzeugte ſich mit groſſer Frende, ſeine Dispoſition aus dem Gedaͤcht⸗ niſſe ſehr ortgemaͤß gemacht zu haben, einer nachtraͤg⸗ lichen Verbeſſerung alſo nicht zu beduͤrfen, waͤhrend ſeine Begleiter, ihrer Inſtruction eingedenk und ihren treffli⸗ chen Pferden vertrauend in großer Entfernung hinter ihm blieben, um Aufſehen moͤglichſt zu vermeiden. Schlaf und Ruhe, das truͤbe Bild der geliebten, ſichtbar leidenden und, wie es ſchien, ſogar verſchmaͤh⸗ ten Schweſter, die dadurch wachſende Ueberzeugung, daß es gar nicht auf ſie bey dieſem Beſuche abgeſehen, ſie alſo gar nicht gefaͤhrdet geweſen ſey, der Gedanke an den unerſchuͤtterlichen Muth des ganz allein daſtehenden Fremden, der Gedanke an ſeine Wehrloſigkeit, alles dies konnte bey einem edeln Manne, wie der junge Graf es war, nicht ohne Wuͤrkung bleiben, es mußte ihn