Teil eines Werkes 
[1] (1801)
Entstehung
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Clothilde vetbarg ihr Geſicht an Eulas liens Buſen und— weinte.

„Ruhig, mein Kind, bis ich Dir von allem, was ich gethan, Rechenſchaft abge⸗ legt habe.— Dein Bruder kam zu mir. Ich fand ihn, wie ich wuͤnſchte, und wie Du mir ihn geſchildert hatteſt. Ich entdeckte ihm meine Bemerkung, und er bezeigrte eine Freude ohne Grenzen.— Dieß die Veran⸗ laſſung der Bekanntſchaft und jetzt inniger Freundſchaft Deines Bruders und des Gra⸗ fen. Daß wir Dich hier uͤberraſchen, iſt das Werk Deines Bruders. Ich wuͤnſchte einen mildern Angriff auf Dein empfindſa⸗ mes Herz; allein die Maͤnner lieben das Stuͤrmiſche, und ich mußte nachgeben, da Paver Deine Mutter gewonnen hatte.— Auf Dich— und auf Dich allein, liebes Kind kommt es nun an: ob Du Dich binnen vier Wochen als Nonne einkleiden, oder mit dem Grafen von Schoͤnkoͤpf vermaͤhlen willſt. Welr chen Theil Du ergreifen willſt? zu jedem ſei meiner herzlichen und aufrichtigen Wuͤnſche verſichert.«

„Zweifelſt Du, was ich waͤhle?“ ſagte Clothilde, indem ſie Eulalien mit Kuͤſſen uͤber⸗ ſtroͤmte.—„Freilich koͤnnt' ich dieß nicht

meiner