TAS 5 dacht: Mutter von Zigeunerkin dern zu ſeyn? — die edle Hamold Mutter von jungen Z1, geunern und Raͤubern?— Jch fuͤhle, wie ſehr Dir dieß das Herz ergreifen muß; aber — ich will in der Folge keinen Vorwurf in meinem Gewiſſen fnden, daß ich etwas un⸗ terlaſſen haͤtte, Dich vor einem unabſehba⸗ ren Elende zu warnen!—
Anna.(Schlingt ihren Arm um ſeinen Hals; innig) Ich liebe den Geiſt des Mannes, nicht ſeinen Koͤrper! Giebt es nicht eine verfeinerte Liebe?— 1— Pataſch. Ware dieſe nicht Wahn?
Anna.(Feurig Wahn? Wahn?— (in hoͤchſter Anſpannung) Ferdinand— baͤt⸗ ten Deine Feinde Dein Blut auf dem Blut⸗ geruͤſte vergießen wollen, ich haͤtte das mei⸗ nige mit Deinem vermiſcht. Sei mein Ferxr.
dinand! Ich werde Dir nie verſagen, was Du als der Meinige von mir verlangſt; aber bei allen Heiligen! ich entſage allem, nur nicht Deiner kiebe im edlern Sinn
Pataſch. Bei dem Weſen, welches
die Myriaden Sternenlichter uͤber uns leuch⸗ ten ließ! Weib meiner Seele—. ich ver⸗ kannte Dich— Deine Liebe iſt Liebe einer doͤhern Sphaͤre: wie koͤnnte ſte mi ſonſt es


