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dies Opfer bringen, mich bis in die Verwor⸗
fenheit begleiten, und auch in dieſer ſo un⸗ erſchuͤtterlich feſt an mir hangen.
Anna. Du haſt miv eine Tochter ger
geben; in ihr laß uns das finden, was koͤr⸗
perliche Liebe uns geben koͤnnte! in ihr Herz
jeden guten Gedanken deſſen wir uns bewußt ſind, wie einen zarten Saamen ſaͤen, und jeden Keim, welchen wir entſprießen ſehen,
warten und pflegen und in ihm neue Rahrung
unſrer geiſtigen Liebe finden; am Herzen wollen wir ihr das zu erſetzen ſuchen, was wir ihr am Stande rauben!
Pataſch.(Umarmt ſie feurig) O Weib, wie weit erhaben erblick' ich Dich!
— ich kann Dich nie erreichen! J In Zerbre⸗
chen, Zermalmen, Zerſtoͤren cpein ich bloß Erleichterung zu finden, und Du?— Du? Anna.(Sanft und zaͤrtlich) Zerſtoͤ⸗
ren?— wie kalt und doch bedeutend ſah⸗
ich Dich geſtern mit den Piſtolen ſpielen! Dieſe Aeußerung beſtaͤtigt meinen Arg⸗ wohn, Ferdinand.
Pataſch. Sei aufeichtig, Weib; was hieteſt Du von einem Manne, der alles er⸗
trug?— wenn anders das Weſen ein Mann
genannt werden kann, das alles ertraͤgt!


