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Die Cavaliere lachten, und verhalfen ſich zu den gu⸗ ten Dingen, auf dem Tiſche.
„Bei alle dem will mir aber doch nicht einleuchten,“ hob der Marquis Grijalva in einem nur etwas weniger ern⸗ ſterm Tone an, indem er zugleich die Alicante⸗Bouteille dem Conde Almagro hinſchob,„mie du, San Jago die Excel⸗ lenz ſo leichten Kaufes durchſchlüpfen laſſen konnteſt, da wir ſie doch ſo ganz in unſerer Gewalt hatten.“
„Ich dachte,“ erwiederte der Conde,„daß wenn wir unſere Forderungen zu hoch ſpannen, wir Gefahr laufen gar nichts zu erlangen. uUm unſern Grundſtein recht feſt zu legen, durften wir, glaubte ich, die Eiferſucht der Geiſtlichkeit, des Conſulado und der Audiencia nicht gleich anfangs zu ſehr aufreizen, denn ſonſt ſchließen ſie ſich an ihn an, und dann werden ſie uns wieder zu mäch⸗ kig.“
„Wie hat er ſich benommen?“ fragte der Marquis Ch-— l.
„Erſt die dritte Doſis wirkte, aber ſie wirkte ſtark, er krümmte ſich wie ein Wurm.“
„Alſo hat die Excellenz ihre Impaſſibilität verloren. Sie ſoll ſich geäußert haben, daß der geborne Herrſcher ganz impaſſible ſein müſſe.“
„Was ihn frappirte, ja ihn afficirte und vielleicht verſöhnte,“ fuhr der Conde fort,„war der Umſtand, daß er uns noch bei ſeiner Familie fand, als er mit ſeiner Schwägerin in das Sitzzimmer zurückkehrte. Auch dieſe


