Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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Sogleich war eine zweite heftige Stimme, die Don Manuels, zu hören, der wie raſend ſchrie:Fort! um's Teufelswillen! Fort, oder ich erſchieße mich auf dem Platze!

Jeſu Maria! ſtöhnte der Mayor domo:er iſt Belzebubs, ohne Meſſe, ohne Viaticum, ohne Beichte.

Selbſt die rohen Dragoner ſchauderten ob der Hef⸗ tigkeit des Jünglings, und ſie bekreuzten ſich mit einem Entſetzen, das dem jungen Edelmanne vollends ſeine Be⸗ ſinnung zu rauben ſchien. Ohne ein Wort weiter zu ſa⸗ gen, warf er ſich auf ſein Pferd, und der Mayor, der ihm ernſt und bedenklich nachgeſchaut hatte, gab endlich das Kommandowort, und der Zug ſetzte ſich in Bewegung. Die Maulthiere ſchloſſen ſich an die hinterſten Glieder an, in wenigen Minuten war Alles zwiſchen dem Laub⸗ werke der Bäume verſchwunden. Der Graf mit dem jungen Conde hatten ſprachlos den Enteilenden nachge⸗ ſehen.

Was ſoll das? ſprach der Erſtere endlich zum jungen Conde, der noch immer verſtört bald durchs Fen⸗ ſter, bald auf das Bette der Condeſſa ſtierte:es iſt noch eine halbe Stunde vor ſechs.

Wir haben plötzlich Ordre zum ſchleunigſten Auf⸗ bruche erhalten. Die Gavecillas zeigen ſich vom Ma⸗ linche herab bis zur Barranca von Juanes, und bedro⸗ hen unſere Kommunikation mit Puebla; die von Nalapa und Veracruz iſt bereits unterbrochen.