unſerer Servidumbre und einige Anhäͤnglichkeit des Vol⸗ kes von Mexiko Sr. Excellenz gnädiges Wohlwollen ver⸗ eitelt hätten. Wir haben jedoch,“ fuhr er ungemein ru⸗ hig fort,„noch nicht geendet. Se. Excellenz, durch ſpe⸗ zielle Gründe veranlaßt, haben den etwas gewaltſamen Entſchluß, der uns von unſerm nächſten Blutsverwandten trennen ſollte, aufgegeben, und es dieſem freigeſtellt, nach Spanien abzugehen, oder im Vaterlande zu ver⸗ bleiben.“
Der Jüngling erbleichte. Eine lange Weile verfloß, ohne daß einer der Beiden ein Wort gewechſelt hatte; end⸗ lich ſprang er, im ſichtbaren Kampfe und beinahe außer fich, auf den Grafen zu.
„Tio! theuerſter Tio!“ rief er mit ſtürmiſcher Un⸗ geduld,„ich muß fort! ich muß! O, die Furien peit⸗ ſchen mich aus dieſem Mexiko, dieſem entſetzlichen Me⸗ xiko! O Spanien!“ rief er mit der vollen Begeiſterung eines glühend ſüdlichen Gemüthes,„du Land der Hel⸗ den, du Wiege alles Großen und Edlen, du Muſter der Loyalität und Ritterlichkeit, das ſich erhoben, um im furchtbaren, großen Kampfe das angeſtammte Land gehei⸗ ligter Maieſtät, verrätheriſcher Weiſe vom Feinde geſtoh⸗ len, aus den Klauen des Kronenräubers zu retten! Er, die Zierde der Könige, in ſchmählicher Gefangenſchaft? Nein! Tauſende haben ſich erhoben, um die Eindring⸗ linge zu vertilgen; der Donner brüllt über den atlanti⸗


