Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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ich mich derſelben ſchuldig; aber zugleich gebe ich mein Ehrenwort, daß ich die Schande dieſer Deſertion nicht für die höchſte von Mexiko angebotene Ehre vertauſchen würde.

»Neffe, ſprach der Graf in einem Tone, der ver⸗ rieth, daß er überſatt der Ausbrüche dieſes ungeregelten Stolzes ſei. Wir müſſen uns verſtändigen, denn die Zeit eilt, und dein Entſchluß muß nun beſtimmen, ob wir länger das Vergnügen haben ſollen, uns deiner Ge⸗ genwart zu erfreuen. Se. Excellenz, fuhr er fort, haben in Folge einer kleinen Unvorſichtigkeit, deren ſich der junge hohe Adel in dem Gaſthofe Traspanna dadurch ſchuldig gemacht hat, daß er ſtaatsverbrecheriſche, gegen die geheiligte Perſon Sr. Majeſtät gerichtete Pasquillen angehört, denſelben zur Armee abfandtes in Betracht jedoch, daß derſelbe Adel mehr überraſcht und mit dem verruchten Vorhaben der Pasquillanten unbekannt, ſich des Verbrechens laesae majestatis nicht vorſätzlich ſchuldig gemacht, demſelben Offizierspatente ausfolgen zu laſſen geruhet, und unſern Neffen, Don Manuel als Be⸗ weis beſonderer Berückſichtigung die Erlaubniß ertheilt, in die Madre Patria zu reiſen, um daſelbſt durch loyale Dienſte im Heere der Kämpfer zur Wiederherſtellung des Thrones Sr. Majeſtät, den Flecken auszuwiſchen, den er auf ſeinen Namen geladen, in welcher Hinſicht Sie dir das Kapitänspatent auszuwirken gnädig verheißen haben.

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