Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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Wirklich? fragte der Conde.Und wenn dieſer niederträchtige Sklave dennoch endlich ſeine Ketten zu ſchwer findet, und wenn er ſeine blutrünſtigen Arme und Schenkel ſchüttelt, und wenn er dieſe Ketten bricht, und mit ihren Trümmern ſeine Tyrannen erſchlägt, und ſich lieber wieder erſchlagen, als feſſeln läßt?

So bleibt er ein Sklave, ein elender niedriger Sklave, in deſſen Körper kein Tropfen edlen Blutes rollt. Sklave bleibt er; weniger als Sklave Mexika⸗ ner, ſprach der Jüngling mit der bitterſten Verach⸗ tung.Sklave bleibt er ſo ſehr, daß wenn er Hundert⸗ tauſende ſtark iſt, er vor einem Regimente ſeiner Zucht⸗ meiſter zu Paaren kriecht, oder auseinander ſtäubt wie Spreu vor dem Winde.

Deine Worte ſind bitter, verſetzte der Conde Gib acht Manuel, Manuel, daß ihr Stachel nicht auf dich zurückprallt. Aber was iſt, fuhr er mit erhöhter Stimme fort,derjenige, der, geboren in dieſem Sklaven⸗ lande, vom Schickſale berufen, die Ehre desſelben zu wahren, es im grauenvollen Todeskampfe verläßt? Statt das Sklavenvaterland gegen ſeine Tyrannen zu verthei⸗ digen, einem Phantom nachjagt, das ihm eine treuloſe Phantaſie vorgeſpiegelt?

Wenn mein gnädiger Onkel Gehorſam gegen die Befehle des erlauchten Repräſentanten der geheiligten Ma⸗ jeſtät mit einem ſo ſchimpflichen Worte als Deſertion be⸗ zeichnet, ſprach der junge Don ſtolz,dann geſtehe