Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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XV

wieder hohnlachend um ihre Lieblingsplätze und Städte

herumwandeln, denn unerachtet des Verbannungsgeſetzes

ſind ihrer zwiſchen zehn und funfzehntauſend noch im

Lande, gekettet an dieſes durch ihre Verbindung mit ei⸗ ner Eingebornen; oder durch die Schätze, die ſie den Ein⸗

geweiden der Erde anvertraut, und zu heben nicht Zeit

noch Gelegenheit hatten.

»Sie wandeln nun um dieſe Verſtecke herum, wie unſere Indianer um die Gräber ihrer Väter. Sie ſind lebende Klagelieder vergangener Herrlichkeit, von keinem bedauert, ſelbſt nicht bemitleidet.

Das Land hat ſie ausgeſtoßen, von ſich geworfen, als Feinde und Eindringlinge, die ſich von ſeinem Blute dreihundert Jahre hindurch genährt, und doch Fremdlinge im Lande geblieben ſind. Sie haften an dieſem wie der Schiffshauptmann der letzte am Wracke haftet. Und, ſelt⸗ ſam! derſelbe Spanier, der düſtern Blickes, verſchloſſener Miene in ſeinen braunen Mantel gehüllt um ſeine Lieb⸗ lingsſtadt Palappa, in den Gärten dieſes irdiſchen Pa⸗ radieſes herumſchleicht, von jedermann verabſcheut, ob⸗ gleich geduldet, er hofft auf die Rückkehr ſeiner Gewalt noch immer, hofft ſich wieder im Blute der Mexikaner zu ſättigen, geſteht es, verhehlt es nicht. Er hat nichts gelernt in den acht Jahren, die ſeit dem 21. Februar 18241 ver⸗ floſſen ſind, nichts verlernt. Nur ein dunkler Punkt

ſchwebt ihm in der ganzen langen Periode vor Augen,

die Verrätherei Iturbides⸗ Hätte Apodoaka dieſem Iturbide

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