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dieſes merkwürdige Land hervortreten aus den Meeres⸗ wogen, müde, matt und erſchöpft von der ungeheuern An⸗ ſtrengung die ihm dieſes gekoſtet, hinſinken auf den Sand, unfähig ſich weiter zu ſchleppen, erſt nach einer mehrſtün⸗ digen Ruhe einen neuen Anſatz nehmen, weiter ſchleichen, wieder liegen bleiben, wieder erſtehen, aber allmählig ſeine vorige Kraft gewinnen, die zur Wildheit ausartet, ſo wie es weiter ſchreitet.“
„Jenſeits der prachtvollen Puente del Rey(Königs⸗ brücke), der ſchönſten Mexiko's, beginnt das Land einen wunderbar grandiöſen Charakter anzunehmen. Der Dich⸗ ter indem er ſang:
„Kennſt du den Berg und ſeinen Wolkenſteg,
Das Maulthier ſucht im Nebel ſeinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut
Es ſtürzt der Fels, und über ihn die Fluth“— ſcheint die Felſenſtraße zwiſchen Puente del Rey und Perote vor Augen gehabt zu haben, auf der zu jeder Stunde des Tages das Maulthier in langen Reihen hin⸗ anklimmt, ſeinen Weg ſuchend im Nebel, ſo wie es auf die eiſige Höhe von Perote hinanſteigt.“
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„Mexiko iſt nicht ein ſchönes Land in dem Sinne, wie wir uns ein ſolches gewöhnlich denken, wenigſtens nicht von dieſer Seite geſehen oder betreten. Es ſind nicht lieblich grünende Fluren, die das Auge erfriſchen,
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