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Sie geſehen! Sie blickt mich an, und wendet ſich dann
mit einem Blicke, der milde und ſchwermüthig zu ſagen
ſcheint: ja, wir müſſen ſcheiden.— Doch wer kommt
hier. Ein ganzer Troß von Wollköpfen, jung und alt,
Kinder, Jungen, Mädchen, Greiſe und alte Miütterchen,
alle ihr Lebewohl heulend und grinſend, alle nach einem
letzten Blicke von dieſem lieblichen Weſen haſchend. Sie muß dieſen Armen herzlich gut geweſen ſein; niemand fühlt tiefer als ſie. Selbſt ihre Leiden, ihr hartes Loos, macht ſie um ſo empfänglicher, die milde Hand zu küſſen, die ſich ihnen wohlthätig aufthut, die es der Mühe werth hält, einen Tropfen Balſam in ihre ſtets offenen Wunden zu gießen. Es iſt wirklich ein ſchöner Anblick dieß, das herrliche Geſchöpf umringt von den ſchwarzen Geſtalten; die unerwartete Huldigung ſcheint in ihr eine wehmüthig⸗freudige Empfindung zu erregen. Doch Miſtreß Houſton winkt ihrem Grandvezier, und die armen Dinge ſcheuchen zurück. Ihr Blick fällt furchtſam auf ihre Herrin, und dieſer Blick ſcheint alle erſtarren zu machen, gleich Banquo's Geiſte. Noch ein Lebewohl und ſie ſcheiden, und betreten die Breter, die ſie für immer mir entziehen ſoll. Ich ſtarre ihr wie ver⸗ loren nach, überſehe ganz, daß ſie an Doughby's Arme über die Brücke auf das Verdeck ſchritt und mit ihm in
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