Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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gellende Stimme brachte mich endlich zum Bewußtſein zurück, und ihr ſüßlich giftiger Blick kühlte allmälig meine Leidenſchaft. Wenig Schritte mehr und wir wa⸗ ren am Landungsplatze. Kiſten, Koffer und ein Heer von Schachteln waren bereits deponirt; es blieb nichts übrig, als die Eigenthümer gleichfalls zu ſpediren. Zu⸗ vor muß jedoch noch Lebewohl geſagt werden. Mein Auge hing noch immer an Emilien, und ſie in den Ar⸗ men der Frau meines Freundes. Es ſchien, als trenne ſie ſich ungern von der Jugendfreundin; der lange, lange Kuß, die thränenvollen Augen zeugten deutlich davon. Doch nun kömmt Miſtreß Houſton, ſtattlich, ſteif und froſtig; das leibhafte Bild des Winters, wie er den Frühling umarmt. Und dann die übrigen Da⸗ men und Herren, alle nach der Reihe; zuletzt Richards und ich. Sie nähert ſich uns einen Schritt; ihr Auge ſucht mich, unſre Hände begegnen ſich; ich preſſe die ihrige— vielleicht das letztemal. Jedoch nicht das lei⸗ ſeſte Zeichen der Erwiederung, und doch ruht dieſes prachtvolle Auge auf mir; eine Thräne ſpiegelt ſich darin, eine zweite— ſie wendet ſich, und nun ein zitternder, beinahe unmerklicher Druck dieſer lieblichſten aller Hände. Ich murmelte, meiner ſelbſt unbewußt: Himmel, ſo muß ich Sie denn verlieren, kaum zehn Minuten nachdem ich