Und die gellende Miſtreß Huſton— wahrſcheinlich, um mir die Qualen des Abſchiednehmens ſo viel wie möglich zu verkürzen!— Doch, was hat dieſes zu bedeuten? Ralph Doughby rollt mit ihr einen Shawl auf, ſchiebt den alten gepuderten Gentleman auf die Seite, wie er es
mit einem Cottonballen thun würde, und wirft das Sei⸗
dentuch Emilien über die Schulter; er reißt beinahe die Spitzen von ihrem Halſe. Das iſt's alſo! da geht es hinaus! Wohl, ich weiß nun, woran ich bin, und ich bin herzlich froh. Was iſt mir Emilie Warren? Ein ſchöner Traum und nichts mehr. Ich bin erwacht, und hoffe auch dieſes zu überſtehen; es iſt nicht meine erſte und, ich hoffe, auch nicht meine letzte Liebe. Ein alter Praktikus von acht und zwanzig Jahren wird ſich um ſolche Kleinigkeiten nicht den Hals abreißen. Elende Tröſtungen! Während mir dieſe Maximen grober Lie⸗ besphiloſophie durch den Sinn ſchwirrten, hätte ich Ralph Doughby, der ihr nun ſeinen Arm anbot, ganz gemüthlich erwürgen können. Ja, er führt ſie wirklich auf das Dampfboot, und mir fällt Miſtreß Huſton zu. Anſtatt ihr den Arm anzubieten, faßte ſie den meinigen, und ſo ziehen wir denn fort. Was ich ſagte, weiß ich bis auf dieſen Tag noch nicht; es muß jedoch etwas Heilloſes geweſen ſein; ſie ſchrie beinahe laut auf. Ihre


