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hatte ſo das zehnte Individuum abgefertigt, als Richardt auf einmal meine Hand erfaßte und mich einem ältlichen Gentleman zuzog, der am obern Ende des drawing room ſtand. Unglücklicher Weiſe war die Ceremonie des Aufführens ſo ſchnell vor ſich gegangen, daß ich den Namen der werthen Perſonnage ganz überhört hatte. Er war ſehr erfreut, lautete ſeine Formula, die Be⸗ kanntſchaft eines Mannes zu machen, von dem ſeine Freunde ſo viel Rühmliches erwähnt.
Ich verbeugte mich pflichtſchuldigſt; meine Verbeu⸗ gung mußte aber ſehr ſteif ausgefallen ſein. Ich ſah mich nach Richardz um; er war verſchwunden. Ich blickte den Gentleman an, er mich, und ſo verwirrt war ich, daß ich kein Wort finden konnte. Ich weiß nicht, was es war, das mir jedes Wort an die Zunge kleben machte; ſo verwünſcht ſteif und ſtarr und ſtatt⸗ lich und abgemeſſen ſtand er vor mir; ein ſpani⸗ ſcher Grande war ein franzöſiſcher Tanzmeiſter im Vergleiche. Und dieſe ernſten, trockenen, ſcharfen Ge⸗ ſichtszüge, dieſe ſpitze Naſe, mit den blauen, tiefliegen⸗ den, ſtarr fixirenden Augen,— ſie ſcheinen ins Innerſte zu bohren. Es lag etwas Gutmüthiges, aber zugleich etwas unbezwingbar Starres darin. Ein Nankee der alten Schule, ganz wie er leibt und lebt.— Ich muß


