ſie werden von einer ganzen Koppel Hunde beantwortet. Es iſt Aufruhr in der ganzen Pflanzung. Zuerſt gucken ein paar rabenſchwarze Wollköpfe hinter der Orangen⸗ laube hervor und verſchwinden eben ſo ſchnell; dann kömmt eine Heerde klaffender Hunde, die etwas zu wit⸗ tern ſcheinen. Sie locken eine Truppe von Knaben und Mädchen herbei, die ſich ohne weitere Umſtände auf ihre Rücken pflanzen, und dafür tüchtig heruntergewor⸗ fen werden. Dieſen folgen ihre erwachſenen Brüder und Schweſtern, und endlich die ganze Sippſchaft Japhets. Doch nun fliegt eines der lieblichſten Weſen durch die Thür und die Terraſſe herab, dem Laubengange zu, augenſcheinlich vom Dampfſchiffe etwas erwartend. Sie ſcheint noch immer in Zweifel; man ſieht es, mit welch reizender Ungeduld ſie dem Boote entgegen⸗ ſieht, das zu langſam für das ſüße Weib ſich nun dem Ufer zuwendet. Wie ſie eilig hin und wieder trippelt, als wollte ſie die Eile des Schiffes durch ihre Bewe⸗ gung beſchleunigen, und ihm Schnellkraft geben.— Es iſt Clara, das reizende Weib meines Freundes. Beneidenswerther Junge! Eine Thräne zittert in ſei⸗ nem Auge, als er dieſe reizende Hälfte ſeines Ichs und ihre reizendere Ungeduld erſieh Dreimal war ſie aus
der Laube hervorgekommen; nun erſcheint ſie ein viertes


