Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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Mal, dem Ufer zu⸗ und wieder zurückeilend, und gleich⸗ ſam ſchmollend über die unausſtehliche Langſamkeit des Schiffes. Endlich hat es angelegt, die Brücke iſt ge⸗ worfen, und Richards rennt— fliegt auf's Ufer. Sie kann nicht widerſtehen; ſie eilt aus der Laube; ein Au⸗ genblick länger— und ſie liegt in ſeinen Armen; zieht ihn jedoch— des Weibes Zartgefühl iſt ſtets rege— verſchämt ins Innere der duftenden Verborgenheit. Mein Auge folgte den Glücklichen, und flog dann über meine Reiſegefährten, die ſtill und beinahe ehrfurchtsvoll dem holden Bilde der Vereinigung zugeſehen hatten. Selbſt die rohen Schiffsleute ſchienen gerührt; kein grober Scherz, kein hämiſches Lächeln entfuhr ihnen. Die reine eheliche Liebe zweier Neuvermählten hat etwas ſo rührend Zartes in ſich, daß ſelbſt gröbere Seelen ſich ergriffen fühlen. Ich Verlaſſener ſtand wie ein armer Sünder da, ſchüttelte dann dem Capitain und meinen Reiſegefährten die Hände, ordnete Cäſar und die Gig ans Ufer und folgte. Die treuen Hunde ſprangen bel⸗ lend und tobend um mich herum, gleichſam als erwar⸗ teten ſie von mir, was ihnen ihr Herr im Drange ſeiner Liebe verſagte, einen freundlichen Gruß. Und mit ihnen ein Dutzend Wollköpfe jeden Alters, vom zweijährigen Wechſelbalge bis zum erwachſenen Mädchen; wie ſie ſich