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„Der Milko iſt der Vater ſeines Volkes;* ſprach dieſer, es ruft ihn, er muß gehen, und Roſe iſt ſeine Tochter und die Roſe der Oconees, ſie wird die Roſe der Eumanchees ſeyn, die Squaw eines großen Häuptlings;“ ſprach der Indianer.
Das Kind trat erröthend und halb unwillig zurück. „Miko,“ ſprach ſie,„du biſt der theure Vater meiner Canondah, der mein Leben gerettet und erhalten, ich danke dir kindlich; aber Miko deine Verfügung kann ich, darf ich,“ ſie zitterte und trat noch einen Schritt zu⸗ rück,„nicht annehmen. Ich gehöre nicht mehr dir, ich gehöre meinem Duker⸗ meinem lange beweinten Vater.“
„Roſa ſpricht wahr, ſie gehört ihrem Vater,“ fuhr der noch nicht aus ſeinem Irrthum geriſſene Miko fort, „die Füße meiner Tochter ſind. ſchwach; aber ſie wird im Canoe ſitzen, bis ſie in den Wigwams der Pawnees ankömmt, und dieſe haben der Roſſe viele.“
„Bey Gott!“ rief der Squire,„hier iſt ein Irr⸗ thum, der Indianer gedenkt Roſen mitzunehmen. Her⸗ zensjunge,“ ſprach er zu dem Jünglinge,„eile ſo ſchnell als möglich zum Oberſten Parker, und bringe uns einen Zug Männer. Vor den langen Bajonetten haben ſie allein Reſpekt. Roſa, liebes Kind, halt inne, der Wilde ſieht mir ganz wild und unheimlich aus,“ flüſterte er dem fraqlüdehen zu.
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