Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Augenblick heftiger wurde, und gegen ihre ſonſtige Apa⸗ thie ſehr kontraſtirte. Sie ſchienen ſo viel verſtanden zu haben, daß es ſich um Roſa handle, da ſie aber von der Unterhaltung der Anweſenden wenig oder nichts verſtan⸗ den hatten, verrieth ſich ihre Ungewißheit nur in einer fieberiſchen Unruhe, die beſonders am alten Manne auffiel.

Tokeah, ſprach der General,Ihr ſeyd hiemit entlaſſen Eure Pflegetochter bleibt vorläufig hier. Es ſteht euch jedoch frey, eure Rechte auf ſie, und vorzüg⸗ lich auf Entſchädigung für die an ſie gewandte Pflege bey unſern Gerichten geltend zu machen. Bisdahin bleibt ſie in der Obhut, die ihr von dieſen beſtimmt werden wird.

Der Indianer, der von der Rede des Generalen nichts begriff, langte nach dem Päckchen.

Wie geſagt, das bleibt hier, bedeutete ihm der General nochmals.Ihr ſeht hier mehrere Rechtsge⸗ lehrte, die alle der Meinung ſind, daß die Tochter ihrem Vater wiedergegeben werden ſolle.

Die weißen Männer ſind gerecht, rief der India⸗ ner,die Zunge des großen Vaters ſpricht wie die Zunge eines großen Kriegers.

Ihr ſeyd übrigens frey, ſchloß der General, eure Schritte zu thun, und ſo lange ihr hier zu verweilen ge⸗ denkt, wird für euch geſorgt werden.

Er winkte nun den Indianern ihre Entlaſſung zu, und dieſe entfernten ſich, nachdem ſie ihm auf die gewöhn⸗ liche Weiſe ihre Ehrfurcht bezeigt hatten.